Archiv der Kategorie 'Allgemein'

mail fax brief kampagne

Beteiligt euch an der Mail, Fax und Briefkampagne gegen Abschiebungen!
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Ladet die Vorlagen der Briefe runter und schickt sie an die angegebenen Mailadressen.
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protestbrief an das regierungspräsidium karlsruhe

protestbrief an hemus air

protestbrief an den baden-airpark
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Seid einfallsfreich bei der Namensgebung im „Betreff:“ der E-Mail.

Druckt die Briefe aus, unterschreibt sie und schickt sie als Fax und sammelt Unterschriften und schickt die Briefe an die angegebenen Adressen.

Die Briefe können individuell verändert und ergänzt werden, zum Beispiel mit kritischen Presseberichten und Berichten über Aktionen.

Besteht auf eine Rückantwort.

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Werdet aktiv gegen Abschiebungen!
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AUSSCHAFFUNG IST MORD !!!

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Demonstration: AUSSCHAFFUNG IST MORD!
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** Sonntag, 21. März um 14:00 Uhr
** Knastspaziergang zum Flughafengefängnis Kloten
** Treffpunkt Tramhaltestelle Central (Nähe Hauptbahnhof ZH)

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Diesen Mittwoch ist ein 29-jähriger Flüchtling aus Nigeria bei der
gewaltsamen Vorbereitung auf einen Sonderflug nach Lagos in Kloten
gestorben. Einmal mehr musste ein Flüchtling für seinen Willen hier
bleiben zu wollen mit dem Leben bezahlen.

Zur Erinnerung: Khaled Abuzarifa erstickt 1999 jämmerlich, weil ihm von
der Polizei der Mund verklebt wurde. Samson Chukwu starb 2001 in seiner
Zelle während Beamte ihn mit Gewalt fesselten. Statt die beteiligten
Beamten umgehend wegen Verdunklungsgefahr in Untersuchungshaft zu
nehmen, stellen die Behörden das Ganze als tragischen Unfall hin und
machen das Opfer zum eigentlichen Täter. Es war ja nur ein Drogenhändler…

Um unsere Solidarität mit den gefangenen Flüchtlingen im
Ausschaffungsknast zu zeigen und um diese in ihrem alltäglichen Kampf um
ein Bleiberecht zu unterstützen, rufen wir zu einem Knastspaziergang
nach Kloten auf!
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Ihr nennt es Unfall — wir nennen es Mord!

Ihr nennt ihn Drogenhändler — wir nennen euch Mörder!

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e-mail protestaktion

Am Mittwoch den 17.03.2010 geht ab Düsseldorf um 13 Uhr ein Charterflug der Czech-Airlines nach Pristina / Kosovo. Mit diesem Flug sollen Menschen gegen ihren Willen abgeschoben werden.

Die menschenrechtliche Situation im Kosovo ist katastrophal. Insbesondere Minderheiten wie Roma erwartet dort keine würdigen Lebensperspektiven. Zahlreiche Berichte von Flüchtlings-und Menschenrechtsorganisationen wie z.B. Amnesty International und Pro Asyl verurteilen die Abschiebungen aufs Schärfste.

Wir wollen diese Abschiebungen nicht einfach hinnehmen. Bitte beteiligen Sie sich zahlreich an der unten stehenden Protestaktion (deutsch und englisch), indem Sie der Fluglinie per Mail oder Fax ihre Meinung sagen. Um die gewünschte Aufmerksamkeit zu erzielen ist es ratsam, kreative Betreffzeilen zu wählen (Stornierung von Flug; Reservierung; etc.) sowie Dateien anzuhängen (z. B. Bilder von Protestaktionen, aktuelle Berichte über die Menschenrechtssituation im Kosovo etc.) .
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Niederlassung in Deutschland
CSA Czech Airlines Deutschland
Geleitsstr. 14
60599 Frankfurt/Main
Tel.: +49/69/9200350
Fax 06992003520
E-Mail fra@czechairlines.com

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Abteilung Charterflüge
České aerolinie Chartery
Letiště Ruzyně
160 08 Praha 6 – Ruzyně
Tel.: +420 220 114 458(8:30 – 16:30)
Fax: +420 224 316 510
E-mail: charters@csa.cz

Infos und Berichte zur Lage von Roma im Kosovo:

www.aktion302.de

interessante broschüre zum download

Broschüre , Flüchtlingsrat Karlsruhe vom Februar 1990, 68 Seiten

„Gegen Sammellager und Abschreckungspolitik“

„Beiträge zur Kritik der Asylpolitik“

„Dokumentation der Auseinandersetzung um den Neubau der ZAST in Karlsruhe“

Im Rückblick auf die letzten 30 Jahre ist die Broschüre ein beeindruckendes historisches Dokument. Durch eine Vielzahl abgedruckter Reden, Informationen, Dokumenten und Quellenhinweise ist die Broschüre aktueller denn je. Freerk Huisken setzte sich schon damals mit der „regierungsamtlichen Ausländerdiskriminierung“ auseinander, Barabara Bütikofer beschreibt den „offenen Gegensatz zum christlichen Menschenbild“ der der Asylpolitik zugrunde liegt, Michael Rössler warnte schon 1989 vor dem „Ausbau der Festung Europa“ die von der BRD maßgeblich betrieben wird. Rose Glaser, damalige Landtagsabgeordnete für die Grünen, forderte „menschenwürdige Unterbringung statt Ausgrenzung und Isolation“. Ein Broschüre die aufzeigt, wie verschiedene Sammellager-Konzepte „getestet“ wurden. Viele Repressionsmaßnahmen, die heute noch aktuell sind, wurden unter der Obhut des Regierungspräsidiums Karlsruhe und der Landesregierung in Stuttgart entwickelt.

Ein Broschüre, die für den Protest gegen den Deportation Baden-Airpark und das Regierungspräsidium Karlsruhe wichtig ist.

Allerdings braucht es für die 127 MB etwas Zeit zum herunterladen.

Der Link zur Broschüre:

http://www.aktionbleiberecht.de/zeug/Broschuere_Fluechtlingsrat_KA.pdf

kundgebung in freiburg

Gemeinderatssitzung vor und im Freiburger Rathaus!

Kundgebung am Dienstag den 27. April 2010, ab 16 Uhr, Rathausplatz Freiburg

Bleiberecht für Roma!

Am 27. April 2010 steht erneut das Thema: Situation der Roma Flüchtlinge in Freiburg‘ auf der Agenda des Freiburger Gemeinderates. Konkret wird es um eine Positionierung des im Juni 2009 neugewählten Gemeinderates zum Aufenthalt der Roma und anderen Minderheiten aus den Ländern EX-Jugoslawiens gehen. Bereits 2006 hat sich der Freiburger Gemeinderat mit zwei Enthaltungen für ein Bleiberecht von Roma und anderer Minderheiten ausgesprochen. Die Resolution ist auf der Rückseite zu finden.
Inzwischen hat die Bundesrepublik ein Rücknahmeübereinkommen mit dem Kosovo ausgehandelt, das die Abschiebung von bis zu 15.000 Menschen, darunter knapp 10.000 Roma, ermöglichen soll.

Aufruf

Wer bleiben will,
soll bleiben!

veranstaltung in offenburg

Flucht und Abschiebung – Festung Europa in Deutschland

Vortrag im Alarm-Raum in der Lise-Meitner-Straße 10 im Muku in Offenburg
am Samstag, den 13.3. um 19 Uhr.

Festung Europa- bei diesem Begriff denkt man an Bilder von Bootsflüchtlingen vor Italien, überfüllten Auffanggefängnissen in Griechenland oder meterhohen Zäune in Spanien.

Doch Auswirkungen dieser Festung befinden sich auch direkt vor unserer Haustüre- in Deutschland leben etwa 200 000 Flüchtlinge mit unsicheren Aufenthaltstiteln. Für diese Gruppe gelten die Menschenrechte nur eingeschränkt- sie dürfen nicht wohnen, nicht arbeiten, haben nur eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung und ihre Kinder sind bereits mit 16 Jahren volljährig. Und sie sind ständig von Abschiebung bedroht- in ein Land, das für manche überhaupt keine Heimat ist und für viele gar lebensgefährlich.

In den letzten Jahren wurde das Recht auf Asyl in Deutschland immer weiter zersetzt- einen Höhepunkt bilden dabei die verschiedene Rückübernahmeabkommen, die die Bundesrepublik mit Staaten wie dem Kosovo oder Syrien geschlossen hat.

Wir wollen in einem Vortrag einen kurzen Überblick über die Situation von Flüchtlingen in Deutschland geben, über ihr tägliches Leben, die Gründe für ihre Flucht aber auch über Extremsituationen wie die tatsächliche Abschiebung. Zudem wollen wir über anstehende Abschiebungen (besonders von Roma) und die Proteste dagegen berichten.

Das Thema Flucht ist in den letzten Jahren zum Randthema geworden- wir wollen daran erinnern, dass es leider noch immer brandaktuell ist und die katastrophalen Zustände aufzeigen, die direkt vor unserer Nase herrschen.

Der Abend wird von der Anarchistischen Gruppe Ortenau und Alarm e.v. veranstaltet.

veranstaltung in freiburg

Donnerstag, 11.03.2010
Freiburg – Haus der Jugend, Uhlandstraße 2
20.00 Uhr

Dr. Karin Waringo (Chachipe e.V.)

Kosovo-Roma zwischen Flucht und Abschiebung
Was erwartet die Freiburger Roma im Kosovo?

Am 27. April wird sich der Gemeinderat der Stadt Freiburg mit der Situation der Freiburger Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo befassen. Aus diesem Anlass veranstalten wir eine Informationsreihe zur Situation der Roma im Kosovo.
1999 kam es am Ende des Kosovokrieges zu „ethnischen Säuberungen“, bei denen Roma und andere Minderheiten gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Einige von ihnen haben sich in Freiburg niedergelassen und trotz Widrigkeiten eine neue Existenz aufgebaut. Ihnen droht nun, mit dem Abschluss eines sogenannten Rückübernahmeabkommens zwischen der Bundesregierung und der Regierung Kosovos, die Abschiebung nach Kosovo, ein Land, das viele von ihnen gar nicht kennen, und in dem sie nicht willkommen sind. Diese Situation betrifft eine Gruppe von mehr als 600 Roma, bei denen mehr als die Hälfte akut von Abschiebung bedroht sind.
Um darüber zu berichten, was die Roma im Kosovo erwartet, haben wir Dr. Karin Waringo von der Menschenrechtsvereinigung Chachipe eingeladen. Chachipe setzt sich für die Rechte der Roma im Kosovo ein und beschäftigt sich auch mit der Lage der Flüchtlinge in Europa. Karin Waringo ist promovierte Politikwissenschaftlerin. Als Wissenschaftlerin und Journalistin hat sie sich auf die Lage in Südosteuropa spezialisiert. Sie arbeitete für mehrere europäische Romaorganisationen und leitet heute den Verein Chachipe, der sich international für die Rechte der Roma einsetzt.

Infos

Eine Veranstaltung unterstützt von Aktion Bleiberecht Freiburg